Brücken von Tczew

Ja, dieses Konstrukt mit den vier verbleibenden Rundtürmen wirkt auf den ersten Blick etwas verwirrend.

Nähert man sich diesem, bekommt man aber rasch Klarheit: Es handelt sich um zwei parallel verlaufende Brücken in engem Abstand zueinander. Auch ist klar, dass die vordere Brücke unvermittelt endet, noch bevor sie das Weichselufer erreicht hat. Die hintere Brücke wurde nach der Sprengung durch Polen am ersten Tag des Zweiten Weltkriegs neu aufgebaut und fungiert heute als längste Eisenbahnbrücke Polens.

Und was diese – ursprünglich zehn – Rundtürme betrifft: Da hat wohl der damalige Ingenieur aus der Mitte des 19. Jahrhunderts diesem stolzen Stahlbau auch noch einen neugotischen Schliff verpassen wollen.